Country Buffet

Über uns.....wie kam es dazu?

Bertram bekam zum 60ten Geburtstag (2006) ein Banjo geschenkt und erhielt gleich während der Feier Gelegenheit, das Instrument, im Zusammenspiel mit anderen Musikfreunden, auszuprobieren.

Alleine, so Bertram, macht das Banjospielen keinen Spaß, also platzierte er kurzerhand eine entsprechende Anzeige in der regionalen Presse. Scheinbar geht es vielen Hobbymusikern ähnlich, denn es meldeten sich zahlreiche Interessenten, die offensichtlich ebenfalls Bock darauf hatten, in lockerer Runde, mit Gleichgesinnten zu musizieren.

Weil die Größe des vorgesehenen Proberaumes nur eine bestimmte Anzahl von Musikfreunden zuliess, musste Bertram unter den Interessenten auswählen. Aber dabei erledigten sich die Problemfälle von selbst: ein Klavier zur Probe mitzubringen, das ist nicht ohne, drei Schlagzeuger wäre wohl zu viele gewesen, zumal eigentlich überhaupt kein Schlagzeug dabei sein sollte, eher Cajon, Waschbrett oder so ähnlich, und Blasinstrumente waren für den Anfang auch nicht vorgesehen.

Es verblieben 2 Gitarren, Mundharmonika, Banjo, Bass, Akkordeon, Geige, Tambourin und mehrere stimmgewaltige Kehlen und los ging es. Fünf Männer und zwei Frauen versuchten, ohne Arrangement, einfach nur nach dem Gehör, Musiktiteln wie, "When the saints", "Tiger rag" oder "Have a drink on me" musikalisches Leben einzuhauchen. Es muss schrecklich geklungen haben, aber die Instrumentalisten fanden es schön.

Innerhalb dieser illustren Interessengemeinschaft verbarg sich massenweise musikalische Erfahrung und es schlummerte bei allen Beteiligten reichlich Potential nach oben. Beim Einüben neuer Titel orientierte man sich mehr und mehr in Richtung Countrymusic.

Die "Schnapsidee", mit dieser Truppe auch mal vor Publikum aufzutreten, war schneller geboren, als gedacht. Kathy, die damalige Geigerin hatte auch gleich den richtigen Bandnamen parat: Country Buffet. Zum Glück für die Truppe und ihr mögliches Publikum wollte aber im ersten Jahr Niemand diese neue Band engagieren und so konnte sie sich weiterhin auf das Proben konzentrieren.

Der angedachte Bassspieler machte einen Rückzieher, einem Gitarristen war die Anfahrt zu weit, kurz und gut, es wurde noch ein wenig umbesetzt, aber 2007 wagte Country Buffet dann doch die ersten Auftritte, wohlgemerkt, mit mäßigem Erfolg.

Im darauffolgenden Jahr tingelten sie dann auf verschiedenen Dorf- und Stadtfesten und die Akzeptanz beim Publikum wurde etwas größer.  Zwei Bandmitglieder zog es nach Hessen und es musste wieder umbesetzt werden. Bei dieser Gelegenheit, oder auch mangels anderer Alternativen, entschied man sich, entgegen eigener Vorbehalte, nun doch einen Drummer einzusetzen. Das Zusammenspiel, melodisch eh nicht schlecht, erhielt mit dem Schlagzeug nun auch rhythmisch mehr drive.

Nochmals wegen Umzugs musste nun auch der Sologitarrist ausgetauscht werden, doch seit Ende 2009 spielt Country Buffet mit der jetzigen Besetzung.

Neben Bertram, der damals die Initiative ergriff, gehören Hanni und Heiko seit Beginn an zur Truppe. Nacheinander stiegen Manfred (Bass), Andreas (Geige), Uwe (Schlagzeug) und Tom (Sologitarre) mit ins Boot.....und hoffentlich, so hören wir vom Publikum und so wünscht es sich die Band auch selber.....hoffentlich kann sie in dieser Besetzung noch lange zusammenspielen.

Nun, wieder ein Jahr später hat sich gezeigt, dass Tom leider mit der Doppelbelastung, "Arzt mit Wochenendbereitschaft" und Bandmitglied bei Country Buffet überfordert ist und Heiko hat mal eben seinen Bruder Volker aus dem Dornröschenschlaf aktiviert. Wir wussten nichtmal, dass es den Bruder gibt und dass dieser ohne jegliche Vorbelastung bei Country Buffet als Sologitarrist einsteigen kann, aber hört selber......

Und das Leben geht weiter und das Schaffen der Band auch. 2014 wurden aus gesundheitlichen Gründen auch am Bass und bei den Drums nocheinmal Umbesetzungen erforderlich. Jetzt bearbeitet Detlev den Country Buffet Bass und unterstützt mit Zweitstimme den Satzgesang. Der neue an den Drums ist gar kein neuer, sondern  Manne,  der schon vorher des öfteren bei Country Buffet ausgeholfen hat. Ein musikalisches Problem stellte das dauernde "Entweder oder" bei Heiko mit seiner Harp oder seiner Gitarre dar. Kurzerhand wurde die junge Cindy, Volkers Tochter, mit ihrer Westerngitarre, in die Band integriert. Die Aufgaben wachsen, der Terminkalender auch, da braucht es  Alternativen. Schön, dass Uwe den Manne am Schlagzeug vertritt, wenn dieser mal nicht kann und schön, dass nun auch Holger am Bass soweit ist, dass er anstelle von Detlev die Basssaiten bearbeitet, wenn dieser verhindert ist oder im ach so fernen Wolgast unerrreichbar weit weg ist.

 

Country Buffet, sieben, plus zwei Besetzungsvarianten, plus ein Küken, sonst alle nicht mehr die Jüngsten, aber, aus der hiesigen Kult- und Countryszene nicht mehr wegzudenken, sagt man!

Keep it country

Die Geschichte des Werdegangs lassen wir an dieser Stelle ruhen, denn Veränderungen sind unabdingbar und Verjüngungen unvermeidbar. Doch es geht immer weiter und das gilt auch für

Country Buffet.

So, und in dieser Besetzung, fing alles an
Heute eine kultige Truppe

Die ersten Auftritte: Hier Wandlitz bei Berlin